Die Typhus-Epidemie beim Eisenbahn-Regiment Nr. 3 in Hanau by Obergeneralarzt Dr. Schmiedicke (auth.)

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Es gibt eine grosse Menge von betriebswirtschaftlichen Entscheidungsfragen, die sich mit den nunmehr bereits als herkömmlich geltenden Optimierungs­ methoden des Operations learn nicht behandeln l. a. ssen, sei es beispiels­ weise, dass die Zielfunktion und au ch einzelne Restriktionen nicht Konvex sind, sei es, dass nur ganzzahlige Lösungen toleriert werden, sei es, dass die von einzelnen Variablen angenommenen Zahlenwerte Einfluss auf die Gültigkeit ganzer Restriktionengruppen nehmen.

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Bekanntlich treten die Typhusbazillen aus den Blutkapillaren aus und gehen in den Gewebssaft über. Im Reizserum also und nicht in dem austretenden Blute müssen sie gesucht werden. Nach ,~orsichtiger Reinigung der Haut wird mittels eines sehr praktischen Instruments - nämlich der von der Firma Heintze & Blanckertz vertriebenen Impffeder die Roseole abgeschabt; eine Blutung muß dabei vermieden werden, weil diese schädigend (bakterizid) wirkt. An der Roseole wird so lange 27 gekratzt, bis das Reizserum erscheint, welches sich m einem feuchten Glanz der bearbeiteten Stelle kennzeichnet.

Nunmehr werden zu dem alkalisierten Agar auf je 100 ccm Agar 1,0 g chemisch reines Dextrin und 1,7 ccm einer 0,1 proz. Lösung des beigefügten Malachitgrüns in 30 destilliertem Wasser zugesetzt. Die Farblösung kann auf etwa 14 Tage dunkel und kühl aufbewahrt auf Vorrat angesetzt werden. Nachdem der Agar sämtliche erforderlichen Zusätze erhalten hat, wird er vor dem Plattengießen nochmals kurze Zeit aufsterilisiert. - Die fertigen Nährböden sind ohne jegliche Filtration tadellos klar, gleichmäßig gefärbt, genügend konsistent und von ausgezeichnetem Differenzierungsvermögen für die säure- und alkalibildenden Bakterien.

5. S. 408 in Mohr und Staehelin, Handbuch der inneren Med. Bd. I; die typhösen Erkrankungen). Für diese Form gibt unsere an 10 Fällen gewonnene Erfahrung eine durchschnittliche Krankheitsdauer von 12,8 (21,9 Tagen). B. Schwere Typhen. 85 von den 240 Hanauer Erkrankungen= 35,4°/0 nahmen einen schweren Verlauf. Die durchschnittliche Fieberdauer in dieser Gruppe betrug 26,2 (31,8) Tage, der Lazarettaufenthalt dauerte im Mittel 77,5 Tage. Rezidive kamen bei 26 von den 85 Typben vor. Aus dieser Gruppe heben sich zunächst 44 Fälle heraus, die man als schwere Normaltypben bezeichnen kann, deren Fieberkurve der Normalkurve nahe kam, und bei denen sich alle oder fast alle der vielen klassischen Typhussymptome fanden.

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