Die Delikts- und Straffähigkeit der Personenverbände by Ernst Hafter

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By Ernst Hafter

Ober das hier behandelte challenge sind in den letzten Jahren eine Anzahl kleinerer Schriften, namentlich Dissertationen, er schienen, die sich, aus G i e r ok e schen Forschungen schopfend, vorzugsweise mit der zivilen Haftbarkeit juristischer Personen aus Delikt beschaftigen, die strafrechtliche Seite wird zumeist nur mit wenigen, verstandnislQsen Blicken gestreift. guy bedenkt nicht, dars das challenge der korperschaftlichen Haftpflicht aus eigenem Delikt erst richtig erfafst werden kann, wenn der Begriff des Verbandsdeliktes und die Stellung der Verbande im Strafrecht erklart sind. Auf diese strafrechtlichen Fragen deutet guy uberall hin, an ihre grundlegende Losung tritt guy nicht heran. Das versuche ich hier. Die Durchfuhrung des Themas verlangt viel rein konstruktives Gestalten, das leicht zu einer Abkehr von den geraden Wegen der fur die Praxis arbeitenden Rechtswissenschaft fiihren kann; die Tatsache, dars aus praktischer Tatigkeit empfangene Anregungen mich dazu fuhrten, dem challenge nachzugehen, hat mich vielleicht doch nicht ganz irre gehen lassen. Aufrichtiges Dankgefuhl larst mich hier der mannigfachen Anregungen, insbesondere fur das vorliegende Thema, gedenken, die ich im wintry weather 190111902 durch haufige personliche Unter haltung mit Herrn Geheimrat Prof. Dr. von Lis z t zu Berlin erhalten habe. Zurich, im Dezember ]902. Ernst Hafter. Inhaltsverzeichnis. Seite E inleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 Das challenge in der heutigen Literatur 1. - Gierke und seine Gefolgschaft 1. - Der Arbeitsplan three. Erster Teil. 1. Das romische Recht . . . . . . 6 Die von Savigny entwickelte Fiktionstheorie des romischen Rechtes 6. - Das romische Quellenmaterial, der Streit daritber eight. - Die romische Bereicherungsklage eleven.

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O. S. 23-24; wohl auch C rom e, System des dents chen burgerl. Rechtes (Tiibingen und Leipzig 1900) I S. 164. 19 Vgl. seinen Bericht in den Verhandlungen des XIX. deutschen Juristentages (Berlin und Leipzig 1888) Bd. II, namentlich S. B. (Leipzig 1889), aus SchmoHers J ahrbuch fiir Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft (XIII. ), insbesondere S. , 1233 ff. B. fiil' das Deutsche Reich (Berlin 1889) S. ; siehe ferner R 0 sin a. a. O. (ohen S. 35 Anm. 12); vgl. auch schon jetzt v. 42-43. § 4.

Vor aHem aber mufs hinge wiesen werden auf die franzosische "Ordonnance" von 1670, die den Strafprozefs regelt, "qui sera fait aux communautes des villes, bourgs et villages, corps et compagnies qui auront· commis quelque rebellion, violence ou autre crime" (titre XXI art. 1) und namentIich ein interessantes Strafsystem fur Korperschaftsdelikte aufstellt. Diese Ordonnance, die erst durch die franzosische Revolution ihre Geltung verloren hat, ist in ihren Einzelheiten in den dogmatischen Ausfiihrungen meiner Arbeit eingehend zu wUrdigen.

40, G7 bis t39, 296 und 297 ist ein umfangreiches System fiir die Behandlung der Delikte aufgestellt, die von juristischen Personen, Gesellschaften, Unternehmungen u. s. , kurz von Personenverbanden begangen werden. Dazu gibt Abschnitt XIII del' Motive eIlle wenig tiefgehende Begriindung. " Ahnli('h Pri II s a. a. O. S. 120. Fur besonders hestimmte Ausnahmefalle ill N ebengesetzen nehmen wirkliche Korperschaftsstrafen an: T I' ebut i en, COUl'S elementaire de droit criminel (2 ieme ed. par Laisne-Deshayes et L.

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