Deutsche Rechtsgeschichte 2: 1250–1650 by Karl Kroeschell (auth.)

Posted by

By Karl Kroeschell (auth.)

Show description

Read Online or Download Deutsche Rechtsgeschichte 2: 1250–1650 PDF

Best german_11 books

Spannende und gespannte Moleküle

Der Autor behandelt im vorliegenden Werk die Entwicklung der Strukturtheorie der organischen Chemie, beginnend mit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ferner beschreibt er eingehend die gelieferten Beiträge zur Molekülspannung und zeigt die neueren Entwicklungen auf diesem Gebiet auf. Die Konsequenzen der Spannung für die Reaktivität, die gespannten Käfigmoleküle mit Relaisfunktion, die Käfigmoleküle zur Aufklärung des Reaktionswegs sowie das Vorkommen und die Anwendung der gespannten Systeme werden ebenfalls aufgeführt.

Festschrift für Werner Merle: Zum 60. Geburtstag

Mit der vorliegenden Festschrift wird Herr Professor Werner Merle zum 60. Geburtstag geehrt. Mit Beiträgen von: Dr. Christian Armbrüster; Dr. Peter Bassenge, Vorsitzender Richter am LG a. D. ; Dr. Matthias Becker; August Belz, Vorsitzender Richter am OLG a. D. ; Diplom-Volkswirt Volker Bielefeld; RA Dr.

Extra resources for Deutsche Rechtsgeschichte 2: 1250–1650

Example text

1m Jahre 1283 nam der Geburt des Herrn, in der 11. Indiktion, am Mittwom, dem 4. August, in meiner, des Notars, und der unterzeimneten Zeugen Gegenwart. Wir Bertram Stalbuc ... , Ratsherren der Stadt Liibed<, entbieten allen, die das vorliegende offentlime Instrument sehen werden, unsern GruR im Herrn. Wir wollen, daR allen und insbesondere denen, an die das vorliegende offentlime Instrument gelangt, bekannt sei - und bekennen durm den Wortlaut desselben Instruments, daR wir in unserem und der Stadt Namen von dem weisen Herrn Rainer von Orio, Domherr zu Liittim und yom Apostolismen Stuhl verordneter Zehnterheber in der Kolner, Bremer und Magdeburger Kirchenprovinz und im Bistum Kammin, 1500 Mark liib.

Der offentliche Notar unterschied sich aber vom angestellten Gerichtsschreiber dadurch, dafS er seinen Beruf selbstandig ausiibte. Ihre Bestallung verdankten die Notare entweder papstlicher oder kaiserlicher Ernennung; wahrend aber die Papste mit der Ernennung zum Notar recht spars am umgingen, verfuhren die Kaiser wesentlich grofSziigiger, so dafS vor allem in Deutschland der Notar imperiali auctoritate vollkommen die Szene beherrschte. Nur selten iibten die Kaiser freilich ihr Ernennungsrecht selbst aus; zumeist liefSen sie es durch die Inhaber der Pfalzgrafenwiirde wahrnehmen, eines recht unbedeutenden und immer weiter herunterkommenden Titularamtes.

Von Anfang an gab es neben diesem hauptamtlichen Juristen noch weitere Rechtsgelehrte im Dienste der Landesherren und Stadte. Viele Fiirsten nahmen angesehene Juristen vertraglich als Rate in ihren Dienst, ohne da1S sich daraus· eine PfIicht zum standigen Aufenthalt am Fiirstenhof ergab. 5tadte wie Landesherren betrauten auch Juristen mit ihrer Vertretung bei geistlichen Gerichten, vor denen sie haufiger zu prozessieren hatten. Endlich ging man auch von Fall zu Fall namhafte Juristen urn Rechtsgutachten an.

Download PDF sample

Rated 4.29 of 5 – based on 39 votes