Der Nord-Süd-Konflikt: Die Spielregeln der Weltwirtschaft im by R. J. Langhammer, B. Stecher (auth.)

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Einführung in die Methode Branch and Bound

Es gibt eine grosse Menge von betriebswirtschaftlichen Entscheidungsfragen, die sich mit den nunmehr bereits als herkömmlich geltenden Optimierungs­ methoden des Operations study nicht behandeln los angeles ssen, sei es beispiels­ weise, dass die Zielfunktion und au ch einzelne Restriktionen nicht Konvex sind, sei es, dass nur ganzzahlige Lösungen toleriert werden, sei es, dass die von einzelnen Variablen angenommenen Zahlenwerte Einfluss auf die Gültigkeit ganzer Restriktionengruppen nehmen.

Sinusrelief und Tangensrelief in der Elektrotechnik

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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H. die Entwicklungshilfe im eigentlichen Sinne, so nahm die Lücke sogar noch stärker zu. Die Pearson-Kominission hatte das Ziel für diese Größe mit jährlich 0,7 vH des Sozialprodukts der Industriestaaten beziffert und die Industriestaaten hatten dem Anfang der siebziger Jahre zugestimmt. Nun besteht zwischen dem Bedarf der Entwicklungsländer an ausländischem Kapital und dem Volkseinkommen der Industrieländer grundsätzlich kein Zusammenhang. Allerdings könnten die Entwicklungsländer ihre Forderungen an· der fmanziellen Leistungsfähigkeit der Industriestaaten anbinden, wobei jedoch immer noch keine Beziehung zum Finanzierungsbedarf besteht.

Während jedoch die Entwicklungsländer in Genf empfohlen hatten, daß die Zinsen auf Entwicklungshilfekredite ftir alle Entwicklungsländer grundsätzlich nicht 3 vH überschreiten sollten, sahen sich die Industrieländer lediglich bereit, die Zinsen nach dem Entwicklungsniveau zu staffeln. Anlaß dazu bot sich, als die Vereinten Nationen 1971 eine Kategorie von zunächst 25 am wenigsten entwickelten Ländern (least developed countries) schufen. Diese Länder erhalten seither sogenannte "soft loans" zu besonders günstigen Bedingungen (IDA-Bedingungen).

Nicht unwesentlich für die Bereitschaft, Kredite zu gewähren, ist die Frage, ob der Schuldner seine Schulden zurückzahlen kann. Welche Zusammenhänge sind dabei zu beachten? Entwicklungshilfekredite bedeuten, daß Industriestaaten einen Anspruch auf einen Teil der erzeugten Güter und Dienstleistungen (Sozialprodukt) der Entwicklungsländer erwerben. Dieser Anspruch kann durch Güterlieferungen der Entwicklungsländer nach und nach getilgt werden, also durch Exporte. Ob dies gelingt, hängt sowohl von der Bereitschaft des Gläubigers ab, Produkte vom Schuldner zu kaufen als auch von der Exportleistungsfahigkeit des Schuldners.

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